Das Aufzeigen und Dokumentieren verschiedener Modelle oder von technischen oder äußerlichen Änderungen von Modellvarianten macht den Reiz des Sammelns aus. Zudem ist es faszinierend, die teils über 100jährige Geschichte einzelner Taschenpistolen  nachzuvollziehen. Damit wird Kulturgeschichte erhalten.


Doch was ist eigentlich genau eine Taschenpistole? Der Begriff ist gesetzlich nicht klar definiert und es finden sich in der Literatur verschiedene Angaben zu den Abmessungen solcher Waffen. Oftmals werden auch die Begriffe Miniaturpistolen, Westentaschenpistolen und Taschenpistolen verwendet. Etymologisch ist der Begriff klar. Es handelt sich um Waffen, die von ihren Abmessungen, ihrer Form und ihrer Handhabung dazu geeignet sind, in der (Mantel-)Tasche zu Selbstschutzzwecken getragen zu werden. Zumeist handelt es sich um Selbstladepistolen mit einem unverriegelten Feder-Masse-Verschluss in leistungsschwachen Kalibern wie .22lfb, 6,35 mm Browning, 7,65 mm Browning oder 9 mm kurz.


Sehen Sie auf den Unterseiten - nach Ländern aufgeschlüsselt - Beispiele verschiedenster Taschenpistolen.

Oben: Werbeanzeige aus dem Fachmagazin "Der Waffenschmied" von 1921.

Unten: Patentzeichnungen Deutsches Reich Patent Nr. 326536 für die Art der Laufbefestigung von Hans Schmeissser.